WORKSHOP

"Jakobsweg & CO."

 - Eine Einführung in das Fernwandern -

 

Wandern ist klasse!! Es kostet fast nichts, man erlebt viel und umweltfreundlich ist diese Art des Reisens auch noch.

Dieser Workshop richtet sich an all diejenigen, die gerne einmal einen Fernwanderweg (z.B. den Jakobsweg) gehen möchten, aber nicht wissen, "wie das geht". Häufig gestellte Fragen sind beispielsweise: "Was ist überhaupt der Jakobsweg? Wie funktioniert das mit den Hütten? Wie weit kommt man an einem Tag? Wo bekomme ich Informationen über den Weg? Kann ich als Frau alleine unterwegs sein? Wann ist die beste Reisezeit? Wie vermeide ich Blasen an den Füßen? Welche Ausrüstung brauche ich überhaupt?" Wie packe ich einen Rucksack, in dem alles drin ist, der aber trotzdem leicht ist? etc. Die Antworten auf diese Fragen bekommen Sie in diesem Kurs.

Anhand zweier Jakobswege - des "Camino Frances" in Spanien und des "Langen Hessen" (Elisabethpfad 2) in Deutschland - erläutert der Reise-Experte Ingo Kirschnereit die Planung und Durchführung von Fernwanderungen. Dieser Kurs hat Workshop-Charakter, d.h. es ist ein "Mitmach-Kurs" in ungezwungener Atmosphäre, bei dem Sie selbst aktiv werden können, wenn Sie das möchten.

Ziel des Workshops ist es, Sie gut vorbereitet auf den Weg zu bringen. Er soll Ihnen die Hemmungen nehmen, "den ersten Schritt zu tun" und helfen, die häufigsten Anfängerfehler zu vermeiden.
Nach diesem Kurs sind Sie in der Lage, einen für Sie geeigneten Weg auszuwählen sowie eine leichte Ausrüstung zusammenzustellen, die genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Als Nebeneffekt erhalten Sie eine Insider-Menge Tips, die Ihnen bares Geld sparen.

Achtung!!

Die Termine für die Workshops im März / April 2009 fallen leider aus !!

 

 

Folgende Themen werden behandelt:

Der Einstieg

Der Jakobsweg in Spanien ist hervorragend geeignet, einen Einstieg in das Fernwandern zu bekommen. Durch Bücher und Massenmedien hat eigentlich jeder schon einmal von diesem Weg gehört. Er gilt aufgrund seiner Infrastruktur als idealer Weg für  "Fernweg-Neulinge".

Zu Beginn des Workshops zeigen wir deshalb eine ca. 45 minütige Diaschau einer persönlichen Wanderung über den Spanischen Jakobsweg "Camino Frances".
Die Workshopteilnehmer erhalten so einen ersten Einblick, was sie auf einem Fernwanderweg erwartet und mit welchen Problemen man unterwegs konfrontiert wird. Zusätzlich werden die geschichtlichen Hintergründe erläutert.

Angesprochene Punkte sind beispielsweise:

Der Jakobsweg - Was ist das überhaupt? Wo führt der Weg lang und  was hat es eigentlich mit dem Heiligen Jakobus auf sich? Muß man besonders "religiös" sein, um einen Pilgerweg zu gehen, oder kann man den auch einfach so wandern? Wie sehen eigentlich die Pilgerherbergen aus und darf man da einfach so übernachten? Wie gelangt man an den Startpunkt des Weges? etc.

Fragen der Teilnehmer werden direkt im Anschluss  besprochen und auf persönliche Erfahrungen eingegangen.

 

 

Planung und Vorbereitung

Hier geht es um die konkrete Umsetzung eines "Fernwander-Vorhabens". Wir besprechen den genauen Ablauf von der Beschaffung von Informationen über den Wegzustand, Wetter, Reisezeit und Unterkünften bis hin zur genau abgestimmten Ausrüstung für den geplanten Weg.

Einen wesentlichen Bestandteil dieses Programmpunktes nimmt das sinnvolle Packen des Rucksacks ein. Der zweckmäßig gepackte Rucksack bestimmt maßgeblich, ob eine Tour ein Vergnügen oder eine Strapaze wird. Hier können die Teilnehmer selber Hand anlegen und  unterschiedliche Rucksacktypen (auch. Herren- und Damenrucksäcke), Ausrüstungsgegenstände und Pack-Varianten miteinander vergleichen und ausprobieren. Alle Gegenstände sind von uns in der Praxis erprobt.

Anhand von Beispielen soll veranschaulicht werden,  wie man aus dem unübersichtlichen Wust von Outdoor-Ausrüstungen Qualität von "Blendern" unterscheidet und sich auf das Notwendige beschränkt. Alle wesentlichen Ausrüstungsgegenstände von Schlafsack bis Wanderstock werden besprochen und Vor- und Nachteile aufgezeigt. Die Referenten haben keinerlei Verkaufsabsichten. Sie versuchen anhand von persönlichen Erfahrungen ein möglichst objektives Bild aus der Praxis zu liefern.

Jakobswege in Deutschland

Jakobswege gibt es nicht nur in Spanien sondern auch in Deutschland - und die sind gar nicht mal schlecht ausgebaut!

In diesem Teil des Workshops soll auf einen Jakobsweg direkt vor der Haustür eingegangen werden.
Anhand der Historischen Handelsstraße "Langer Hessen" - die auch als Pilgerweg "Elisabeth-Pfad 2" bekannt ist - bekommen die Teilnehmer einen Eindruck eines markierten deutschen Jakobswegs. Auch hierzu zeigen wir wieder eine ca. 45 minütige Diaschau.

Aufgrund des Klimas in unseren heimischen Gefilden ist eine andere Rucksack-Packweise erforderlich. Man benötigt andere Dinge als in Spanien. Welche das sind und wie man den Rucksack hierfür richtig zusammenstellt, wird im Anschluss erläutert.

 

Abseits der ausgetretenen Wege ...

Im vierten Teil des Workshops geht es um das Wandern abseits der ausgetretenen Wege. Für fortgeschrittene Fernwanderer ist dies wohl die reizvollste Art des Unterwegsseins. Ab dem Punkt, wo die Unterkünfte rar werden und es keine Läden mehr gibt, wird das Naturerlebnis sehr intensiv.

Wir stellen hier eine Rucksack-Packart vor, die für eine mehrtägige Tour abseits von Ortschaften und Versorgungsmöglichkeiten gedacht ist. Man ist unterwegs mit Rucksack, Zelt, Kocher und Lebensmitteln für mehrere Tage. Beispiele für solche Wege findet man in den Alpen, in Irland, Lappland oder den Pyrenäen.

Sofern das Wetter es zulässt findet dieser Teil des Workshops draußen statt. Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit am praktischen Beispiel die Vor- und Nachteile von Ultraleichtzelt, Kuppelzelt, Tunnelzelt und Biwaksack selbst herauszufinden.

Wir versuchen mit unterschiedlichen Outdoor-Kochern (Esbit-, Gas- Spiritus-, Benzin- und Multifuel-Kochern) einen Imbiss zuzubereiten um auch hier in der Praxis die Vor- und Nachteile der einzelnen Kocher herauszuarbeiten.

Der Workshop endet mit dem gemeinsamen Verzehr der zubereiteten Speisen und entlässt die Teilnehmer hoffentlich gut gerüstet auf die nächste eigene Tour.